Geschwindigkeitsbeschränkung bei ausgeschalteten Schilderbrücken ( automatische Verkehrsbeeinflussung )

Die Frage, der Geschwindigkeitsbeschränkung bei ausgeschalteten Schilderbrücken birgt Unsicherheiten in sich. Hier aus einem Artikel in der Braunschweiger Zeitung folgende Erklärung:

Die Erklärung vom Betriebsleiter der VMZ in Hannover

Hartmut Prüß sagt: „Eine dunkle oder schwarze Schilderbrücke, an der nicht die Tafel ,Außer Betrieb‘ aufgeklappt ist, ist vom Verkehrsteilnehmer als funktionsfähig anzusehen und ordnet ihm gegenüber gleichzeitig keine Beschränkung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit an. In diesem Fall gilt auf Autobahnen die Richtgeschwindigkeit.

Grundsätzlich ist es so, dass die Anzeige über die Zeichen ,Ende sämtlicher Streckenverbote‘ (282) Beziehungsweise ,Ende der zulässigen Höchstgeschwindigkeit‘ (278) verfügt und diese auch angezeigt werden.

Dies ist jedoch immer an den jeweiligen Aktualisierungszyklus der Anlage (im Minutentakt) gebunden. Ihr erster Fall unterscheidet sich insofern nicht von dem zweiten aus anlagentechnischer Sicht. Es kommt stattdessen auf die Position des Autos/Verkehrsteilnehmers beziehungsweise das Timing an.

Grundsätzlich: Bei schwarzen Brücken gilt freie Fahrt. Dies gilt für Bereiche, wenn vorher eine Vorgabe war, aber auch für Bereiche, die erstmalig durchfahren werden – etwa nach Auffahrt bei Anschlussstellen oder von Parkplätzen.“

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Über rawsiebers

Rechtsanwalt und Fachanwalt für Strafrecht, bundesweit tätig, TOP-RECHTSANWALT Deutschland 2014, 2015 + 2016: STRAFRECHT (Focus-Spezial von 2014, 2015 + 2016)
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