Verkehrsunfall mit vielen Verletzten; mangelnde Einhaltung von Sicherheitsrichtlinien bei der Personenbeförderung?

Recht schnell kann es gehen und ein gewöhnlicher Ausflug, eine Klassenfahrt oder eine Freizeit findet ihr jähes Ende.

Für die Verkehrsunfallopfer ist dies oft mit einem langen und schmerzlichen Nachspiel verbunden. Krankenhausaufenthalte, Arztbesuche, wochenlang krankgeschreiben usw. folgen oft. Insgesamt alles sehr unerfreulich.

Insgesamt glimpflich ausgegangen ist indes ein solcher Unfall nun in der Nähe von Holzminden, zumindest für die meisten Fahrgäste.

Der Fahrer selbst und möglicherweise auch das Busunternehmen sehen sich nun einem Strafverfahren ausgesetzt, ob auch die Verletzung geltender Sicherheitsrichtlinien bei der Personenbeförderung – möglicherweise zugunsten eines höheren Profits – eine Rolle spielen, bleibt  abzuwarten.

Nach dem schweren Unfall mit 18 Verletzten im Landkreis Holzminden ist der Reisebus beschlagnahmt worden. Er soll auf mögliche Hinweise zur Unglücksursache untersucht werden. Der mit 13- bis 14-jährigen Jugendlichen besetzte Bus war am Sonntag gegen 13.15 Uhr auf der Landstraße 549 zwischen Boffzen und Neuhaus am Solling frontal gegen einen Baum geprallt. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei hatte der 72 Jahre alte Fahrer in einer Linkskurve die Kontrolle über den Bus verloren.
Quelle:ndr-online

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Über RA_Feltus

Tobias Feltus, Rechtsanwalt und Strafverteidiger in Braunschweig, überregional tätig
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