Braunschweig, betrunkener Radfahrer missachtet Vorfahrt

Alkohol und Teilnahme am Straßenverkehr verträgt sich nur selten. Verursacht man als Verkehrsteilnehmer alkoholisiert einen Verkehrsunfall, so hat dies immer deutliche Auswirkung auf die Haftungsquote, wenn es nicht sogar zu einem Alleinverschulden führt.

Wenn man allerdings Glück hat und der eigene Fehler durch die Umsicht des anderen ausgebügelt wurde, sollte man besser – so die Empfehlung von mir als Rechtsanwalt – ganz kleine Brötchen backen, sonst ergeht es einem wie einem Fahrradfahrer in Braunschweig.

Braunschweig (ots) – Braunschweig, Schwarzer Berg

19.03.13, 23.00 Uhr

Nur durch eine Vollbremsung konnte ein Autofahrer (33) Am Schwarzen Berge am späten Dienstagabend einen Zusammenstoß mit einem Radfahrer verhindern, der ihm die Vorfahrt genommen hatte.

Als der Fahrzeugführer den Radler zur Rede stellte, gerieten beide so in Streit, dass schließlich die Polizei gerufen wurde.

Die Beamten stellten bei dem uneinsichtigen 24-jährigen Radfahrer eine Alkoholfahne fest. Ein Test ergab einen Wert von 1,98 Promille und führte zur Entnahme einer Blutprobe und Anzeige wegen Gefährdung des Straßenverkehrs. (Quelle: Pressemitteilung Polizei Braunschweig v. 20.03.2013)

Der braucht jetzt keinen Unfallabwickler, sondern einen Strafverteidiger.

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Über RA_Feltus

Tobias Feltus, Rechtsanwalt und Strafverteidiger in Braunschweig, überregional tätig
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